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Kork Fußboden

Aktualisiert: Feb 12



Bei der Fußboden-Auswahl war klar: der Bodenbelag musste möglichst naturgetreu sein, um zu uns und der restlich geplanten Einrichtung zu passen. Zunächst fand ich Parkett ganz toll, war dann aber abgeschreckt von den hohen Preisen. Ich sah bei vielen anderen Wohnmobil-Ausbauten, dass Click-Vinyl verwendet wurde und das wäre wohl auch meine erste Wahl gewesen, hätte ich nicht noch in Ebay Kleinanzeigen gestöbert und dort durch Zufall eine Anzeige gefunden, in der ein Mann seinen Kork-Boden verschenkte, weil er umziehen würde. Ich war wirklich froh, mir einerseits viel Geld zu sparen und andererseits einen tollen naturbelassenen Boden zu bekommen, mit dem meine Mutti sogar auch noch ihre Küche komplett verlegen konnte.

Das Verlegen des Bodens stellte sich als weniger kompliziert heraus, als wir die ehemaligen Siebdruckplatten wieder im Auto hatten. Wir entschieden uns bewusst dazu, einen "zweifachen Boden" zu haben, da die Verlegung des Korkbodens direkt auf der Isolation dazu geführt hätte, dass dieselbige bei Belastung eindrücken und somit nicht mehr den gewünschten Effekt erzielen würde. Der Korkfußboden konnte so verlegt werden wie normales Laminat. Die einzelnen Teile waren ineinander mittels Nut und Feder zu verbinden. Mit ein wenig Nachhilfe durch einen Hammer konnten auch alle noch vorhandenen Lücken geschlossen werden.

Et voilá. Der Fußboden war binnen weniger Stunden begehbar und fest eingebaut. Wir fertigten am selben Tag noch die Abschlussleisten aus dem Baumarkt an, und hatten so eine glatte, robuste Kante an den Ein-und Ausstiegen der Heck- und Schiebetür.





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